Brandschutzerziehung der FF Denzlingen

Willkommen auf den Infoseiten
zur Brandschutzerziehung der FF Denzlingen.

Ziele unserer Arbeit sind:

  • Verbesserung der Verbreitung von Brandschutzwissen
  • Verringerung der Brandgefahren / Personenschäden bei Notfällen
  • Verbesserung des Bildes der Freiwilligen Feuerwehr

Wir versuchen, in drei bzw. vier Stufen Inhalte so zu vermitteln, dass sie
- aufeinander aufbauen und
- die didaktische Methode immer der jeweiligen Stufe angepasst ist, wobei
- die Kinder / Jugendlichen altersgerecht aktiv einbezogen werden.


Die vier Stufen:

  1. Kindergarten (Abgängerjahrgang; frühere Jahrgänge sind möglich)
  2. Vierte Klasse der Grundschule (3. Klasse möglich)
  3. weiterführende Schulen mit den 6.-7. Klassen der Hauptschulen (Fach Naturphänomene)
    bzw. Klasse 8.-9. der Realschulen und Gymnasien (Fach Chemie).

Die vierte Stufe ist für das Fach Englisch in der 11. Klasse des Gymnasiums gedacht, kann aber auch in Haupt- bzw. Realschulen eingesetzt werden.

Jede Stufe steht unter einem auf die zentralen Inhalte abgestimmten Motto:

  • Kindergarten: Vertrauen
  • Grundschule: Verantwortung
  • Weiterführende Schulen: Verständnis
  • Weiterführende Schulen (Englisch): Vergleich

 

A. Kindergarten: Vertrauen. Wir gehen davon aus, dass auf dem Kindergartenniveau die Hauptaufgabe der Brandschutzerzieher ist, das Vertrauen der Kinder in die Feuerwehr zu bestärken sowie in die eigene Fähigkeit, sich im Schadensfall richtig zu verhalten.

B. Grundschule: Verantwortung. Für die Neun- bis Zehnjährigen gehört im baden-württembergischen Grundschul-Lehrplan Brennen und Löschen zum Programm, in das sich die Brandschutzerziehung mit praktischen Versuchen zum verantwortlichen Umgang mit Feuer integrieren lässt.

C. Weiterführende Schulen: Verständnis In den weiterführenden Schulen können Theorie und Praxis verschiedener Löschsysteme und Schadenslagen anhand des Vorwissens in Chemie bzw. Naturphänomene behandelt werden; die Schüler können bereits Gelerntes praktisch anwenden.

D. Vergleich. Schließlich ist das Thema Amerika bzw. New York im Englischunterricht Ausgangspunkt für Vergleiche zwischen den Bildern und Mythen der jeweiligen Feuerwehren.

Jedes Programm umfasst ca. 1,5 Stunden, wobei im Kindergarten Mal- und Spielphasen, in den Schulen eine kurze Pause eingeplant sind. Auf allen Ebenen werden die Lehrenden sowohl in vor- und Nachbereitung wie in die Stunden selbst mit einbezogen; auf konkrete Sonderwünsche und Bedürfnisse der Gruppe oder Klasse gehen wir natürlich ein.

Die didaktischen Hilfsmittel für die vier Stufen reichen von der Kniepuppe bis zu ausrangierten Atemschutzmasken zum Aufprobieren, und von der Handdruck-Kübelspritze bis zum amerikanischen Feuerwehrhelm. Manches kann aber auch improvisiert oder sogar von den Kindern vor Ort gebastelt und gemalt werden.

Die Veranstaltungen finden in der Regel in den Kindergärten bzw. Schulen statt. Zum Transport der Modulkisten reicht (bisher jedenfalls...) ein umgebauter Fahrradanhänger.

Besuche im Feuerwehrgerätehaus sind in der Regel nach Absprache auch möglich – allerdings ist das Gerätehaus besonders für jüngere Kinder eher Abenteuerspielplatz: Großer Unterhaltungs-, aber eher geringer Lerneffekt.
Diese Besuche sind daher aus unserer Sicht Fortsetzungen, aber nicht integraler Bestandteil unseres Brandschutzerziehungsprogramms.

 

Erreicht werden soll durch die vier Teile des Brandschutzerziehungsprogramms:

  • Gestufte Einführung von Neuem und Vertiefung des bereits Gewussten
  • Praktische Beteiligung der Kinder, aktive Teilnahme auf allen Ebenen
  • Erwerb von Selbstbewusstsein
  • Höhere Wahrscheinlichkeit richtigen Verhaltens im Notfall

Wir bieten auch Fortbildungen für Lehrende an Schulen und in Kindergärten an.

Bei Fragen oder zur Absprache eines Programmtermins wenden Sie Sich bitte an:  Wolfgang Hochbruck, Tel. 07681 - 2092281